„Zu Fuß vom Dom nach Rom“, “das ist mein Übergang“, sagte sich der angehende Ruheständler...und machte es. Egal, ob Sie diesen Lebensabschnitt noch vor sich haben und nun beginnen, ihn zu planen, oder ob Sie sich einfach nur einmal mit Ihrem Ruhestand kritisch auseinandersetzen wollen – dieser Workshop hilft ihnen, Ideen zu entwickeln, Ihre Planungen besser umzusetzen oder aber neue Wege zu suchen. Denn viele sagen sich vor dem Ruhestand: „Dann gehe ich auf Reisen, dann kümmere ich mich um meine Enkelkinder, dann pflege ich mein Hobby mehr“. Und was ist zwischen den Reisen? Was ist, wenn die Enkelkinder wieder bei ihren Eltern sind? Diese oder ähnliche Fragen zeigen, wie wichtig es ist, den Ruhestand auf mehrere Beine zu stellen. Ein Bürostuhl mit fünf Beinen ist auch sicherer und bequemer als einer mit drei oder vier Beinen.
Über 10.000 Kundenbewertungen sprechen für sich!
Das Wichtigste zu Ihrer Weiterbildung
INHALT / ABLAUF
Erster Tag
- Organisatorisches inkl. Ablauf des Workshops
- Vorstellung der Teilnehmer/innen
- Erwartungen der Teilnehmer/innen
- Rahmenbedingungen und demografische Entwicklungen, kurze Erläuterung der momentanen Situation wie „Alternde Gesellschaft“, „Altersarmut“, etc.
- Exkurs: „Vom Dom nach Rom“
- Ideen, Pläne, Träume, Hemmnisse
Auf Moderationskarten erfassen alle:
- Beginn ihrer Rente
- Welchen Plan bzw. welche Pläne haben die Teilnehmer/innen (ohne vor „verrückten“ Plänen zurückzuweichen)
- Welche Befürchtungen gibt es?
- Was steht den Plänen eventuell im Weg?
- Welche Schritte wurden bereits unternommen?
- Gibt es Unterstützer und Kooperationspartner; Netzwerke, etc.?
Anschließend erfolgt eine Kleingruppenarbeit mit Beurteilung der Chancen einer jeweils anderen Gruppe; insbesondere unter dem Aspekt “Das bringt doch nichts, wie soll das gehen?“. Hier übernehmen die Teilnehmer die Rolle der Bedenkenträger und Verhinderer. Aufgrund der vorgetragenen Ergebnisse erfolgt die Abendaufgabe: D.h. es geht in die Eigenreflexion. Ggf. bereits eine Vorbereitung für den 2. Tag (max. 5 Minuten Vorbereitungsdauer).
Zweiter Tag
- Überarbeitete Ziele und Zeitpläne (Kurzvortrag der einzelnen Teilnehmer/innen)
- Erneute Kleingruppenarbeit; inklusive der Beurteilung der Chancen unter positiven Aspekten und Entwicklungen
Hier übernehmen die Teilnehmer/innen die Rolle der Befürworter und Unterstützer. Unterstützende Ideen/Vorschläge Bewertungen und Realisierungsmöglichkeiten werden besprochen.
- Diskussion: Optimierung der Ziele und Planungen (max. 10 min)
- Exkurs: Finanzen
Kurze Hinweise auf die entsprechenden Ansprechpartner bei Finanzamt, Rentenversicherung, Arbeitgeber.
- Feedback
Gut begleitet zum Ziel
Trainer/-in
Trainer/-in
Karl-Josef Thiel
K. – J. Thiel, Jahrgang 1952, ist im August 2016 nach 36 Jahren Dienst bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter in den Ruhestand gegangen.
Und zwar wortwörtlich – trotz einer Behinderung hat er sich an seinem Geburtstag auf den Weg gemacht. Zuerst zu Fuß vom Kölner Dom bis Worms und dann mit dem Fahrrad weiter von Worms bis zum Petersdom in Rom. Etwas über drei Monate dauerte seine Tour, die er als Urlauber begann und ab Straßburg als Rentner fortführte.
Als Arbeitsberater hat er oft mitbekommen, wie schmerzhaft es für Betroffene sein kann, wenn Freizeit den Berufsalltag ablöst. Arbeitslosigkeit ist oft nicht von unbegrenzter Dauer. Der Ruhestand schon. Umso wichtiger war es und ist es für ihn, seinen Ruhestand so zu gestalten, dass die Lust am Leben nicht nur bleibt, sondern jeden Tag mehr wird...
Auf seinen Übergang vom Berufsleben in den letzten Lebensabschnitt hat sich Thiel schon lange vor seinem letzten Arbeitstag vorbereitet. Verschiedene Alternativen für „ die Zeit danach“ kamen in Frage – doch letztlich hat das scheinbar Unmögliche gesiegt: die Herausforderung, trotz des Alters und der Behinderung sich und der Welt zu beweisen, dass der Glaube an sich selbst wirklich Berge versetzen kann.
Seine Erfahrungen der Reise und aus der Zeit danach setzt Thiel in dem Workshop um – nicht als Dozent, sondern als Motivator.
